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Pflegeintensivkurs bei der Sozialstation vom 21.10. bis 23.10 2016

Pflegekurs macht Angehörige fit für die anstehenden Aufgaben.

In diesem Pflegekurs bekommen die Teilnehmer praktische Tipps für den Alltag und können auch Fragen stellen und sich beraten lassen. Zwei Drittel der Pflegefälle in Deutschland werden zu Hause betreut. Der Vorteil liegt auf der Hand, denn man bleibt im "trauten Heim". Für die unvorbereiteten Angehörigen kann das aber zu einer großen Belastungsprobe werden. Um dies zu verhindern sollte unbedingt frühzeitig Infos zum Thema Pflege eingeholt und ein Pflegekurs absolviert werden.

Tatsächlich kommt den meisten pflegenden Angehörigen die Idee, einen Pflegekurs zu besuchen, laut einer Untersuchung des Deutschen Instituts für angewandte Pflegeforschung jedoch erst, wenn die Situation schon akut ist.

Pflegekurs vermittelt Techniken für den Alltag

In unserem Pflegekurs für pflegende Angehörige lernen sie Pflegetechniken wie Waschen, Essen reichen, korrekte Lagerung, Stützen und Heben, sowie Hilfe beim Toilettengang. Krankheiten zu erkennen und Verletzungen vorzubeugen ist ebenfalls Inhalt des Kurses wie auch der Umgang mit Demenz und typischen Alterserscheinungen. Außerdem kommen sie im Kurs mit anderen Pflegenden in Kontakt und können Erfahrungen austauschen. Sie bekommen Unterstützung bei psychischer oder physischer Überlastung und werden über Wohnraumgestaltung, Pflege und Hilsmittel und Patientenverfügung informiert.

Infos kompakt:

  • Start am Freitag 21. 10. von 18 bis 21 Uhr. Samstag, 9 bis 18 Uhr, Sonntag, 9 bis 17 Uhr.
  • Der Kurs ist kostenfrei und findet in den Räumen der Sozialstation Diakonie Überwald statt.
  • Referenten: Anneliese Pappe-Fischer, Beate Metz-Baker, Sanitätshaus Krüger, Herr Schork
  • Anmelden: mail an info@sozialstation-ueberwald.de

Beratung für die Pflege

Pflegeberatung (§ 37 SGB XI)

Pflegebedürftige, die Pflegegeld beziehen, sind verpflichtet, in regelmäßigen Abständen eine Beratung durch einen zugelassenen ambulanten Pflegedienst in der eigenen Häuslichkeit abzurufen. Dabei verfolgt der Gesetzgeber mit den Pflegeeinsätzen gerade das Ziel, die häusliche Pflege zu fördern, in dem die pflegenden Angehörigen von erfahrenen Pflegefachkräften beraten und unterstützt werden.

Die Pflegefachkraft hilft Ihnen

  • einzuschätzen, ob die Pflegestufe noch stimmt,
  • bei Bedarf zusätzliche Hilfen in Anspruch zu nehmen,
  • festzustellen, ob der zu Pflegende noch zusätzliche Pflegeleistungen benötigt
  • mit der Beratung über Pflegehilfsmittel, die Ihnen die Pflege erleichtern,
  • mit Informationen zu den Möglichkeiten einer Wohnungsanpassung,
  • mit Aufklärung über eine mögliche soziale Absicherung der pflegenden Personen
  • gesundheitliche Überforderung der Pflegepersonen bemerken oder
  • die Pflegeperson auf Entlastungsmöglichkeiten etwa durch teilstationäre Pflege oder auf Pflegekurse hinweisen.

Auf diese Weise soll die häusliche Pflege weiterhin ermöglicht und die stationäre Pflege verhindert werden.

Für die Pflegestufen I und II mindestens einmal halbjährlich und für die Pflegestufe III mindestens einmal vierteljährlich. Die Pflegeberatung dient zur Sicherung der Qualität der häuslichen Pflege und der regelmäßigen Hilfestellung für die pflegenden Angehörigen.

Unser Tipp:

warten Sie nicht mit der ersten Beratung bis ein halbes Jahr nach der Genehmigung der Pflegestufe vergangen ist, sondern nehmen sie sie bald nach dem Bescheid Ihrer Pflegekasse in Anspruch; sie wird Ihnen hilfreich sein!

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