Menu
Menü
X

Infos zur Geschichte der Sozialstation Diakonie Überwald

Schon immer kümmerten sich die Kirchengemeinden um ihre hilfsbedürftigen Mitglieder. Bis in die 70er Jahre gab es in fast jeder Gemeinde mindestens eine Gemeindeschwester. Sie besuchte in Not geratene Familien, Kranke, und Gebrechliche  und half, so gut sie konnte.
Aber die Zeit der konfessionell gebundenen Gemeindeschwestern ging wegen fehlendem Nachwuchs zu Ende. 1979 schlossen sich deswegen die drei evangelischen Kirchengemeinden Affolterbach, Hammelbach und Wald-Michelbach-Siedelsbrunn zu einem Zweckverband zusammen um diese Aufgaben gemeinsam zu bewältigen. Es entstand ein  ambulanter diakonischer Pflegedienst für die Region Überwald.
Am 1. Juni 1979 nahm die Sozialstation mit  drei Schwestern ihre Tätigkeit auf. Ihre Basis hatte sie damals in der ehemaligen Schwesternstation Wald-Michelbach, Ludwigstraße 90, heute "Haus der Diakonie". 1984 wechselte die Sozialstation in das ehemalige Bahnhofsgebäude "Am Bahnhof 8".


Mit der Einführung der Pflegeversicherung im Jahr 1995 änderte sich die Situation der Sozialstation grundlegend. Während sie vorher ihre Unkosten durch Zuwendungen der Kommunen und der Landeskirche deckte, erwirtschaftet sie nun ihre Einnahmen selbst. Während sie vorher der einzige Pflegedienst in der Region war, behauptet sie sich seither am "Pflegemarkt" neben anderen Anbietern von Pflegeleistungen. Mit 23 Pflegekräften betreut die Sozialstation momentan weit über 100 Pflegebedürftige im Überwald.

top